Das denkmalgeschützte alte Gemeindehaus in Cham wurde umfassend modernisiert und für die heutigen Anforderungen der Gemeindeverwaltung weiterentwickelt. Durch gezielte Eingriffe in die bestehende Raumstruktur entstanden flexible und zeitgemässe Arbeitswelten mit Gemeinschaftsbüros, Fokusräumen, Sitzungszimmern und neuen Begegnungszonen.

Dabei wurde grosser Wert auf den Erhalt der historischen Bausubstanz gelegt. Bestehende Elemente wie der Parkettboden wurden sorgfältig aufgearbeitet und weiterverwendet. Ergänzt wurde der Umbau unter anderem durch eine neue Lüftungsanlage, optimierte Brandschutzmassnahmen sowie akustische Verbesserungen.

Das bestehende Gebäude verbindet heute den historischen Charakter des alten Gemeindehauses mit einer modernen und flexiblen Arbeitswelt.

Die äussere Erscheinung des denkmalgeschützten Gemeindehauses blieb auch nach dem Umbau weitgehend unverändert. Die historischen Fassaden, Fenster und charakteristischen Bauteile konnten bewahrt werden, während im Inneren umfassende Modernisierungen erfolgten.

Flexibel arbeiten im historischen Bestand

Durch den gezielten Rückbau einzelner Wände entstanden offene und grosszügige Arbeitsbereiche. Raumteilende Elemente und Akustikmassnahmen strukturieren die Flächen, ohne die Offenheit zu verlieren. So verbinden sich moderne Arbeitsplatzkonzepte mit der bestehenden Architektur und schaffen eine angenehme Umgebung für Zusammenarbeit und konzentriertes Arbeiten.

Besprechen und gemeinsam entscheiden

Die neu gestalteten Sitzungsräume stehen der gesamten Verwaltung flexibel zur Verfügung. Bestehende Elemente und Möbel wurden soweit möglich weiterverwendet und mit einer zeitgemässen Beleuchtung sowie einer zurückhaltenden Gestaltung kombiniert.

Neue Telefon- und Besprechungsboxen ergänzen die offenen Arbeitsbereiche. Sie ermöglichen ungestörte Gespräche, Videokonferenzen und kurze Besprechungen.

Zusätzlich sorgen gezielt eingesetzte Akustikwände und Deckensegel für eine angenehme Raumakustik und unterstützen konzentriertes Arbeiten auch in den offenen Bürobereichen. So entsteht eine moderne Arbeitsumgebung, die Offenheit und Rückzug sinnvoll miteinander verbindet.

Räume für Ruhe und Konzentration

Neben den offenen Gemeinschaftsbüros wurden gezielt kleinere Fokusräume geschaffen. Sie bieten Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich für konzentrierte Einzelarbeit oder vertrauliche Gespräche zurückzuziehen.

 

Ein neuer Treffpunkt für die Verwaltung

Das vergrösserte Workcafé bildet einen zentralen Ort für Pausen, gemeinsame Mittagessen und den informellen Austausch. Grosszügige Sitzbereiche und eine warme Material- und Farbgestaltung sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

Gemeinschaft und Begegnung

Das neu gestaltete Workcafé schafft einen wohnlichen und einladenden Begegnungsort für die Mitarbeitenden. Die florale Wandgestaltung, die aufgearbeitete Möblierung und die gezielte Beleuchtung verbinden den historischen Charakter des Gebäudes mit einer modernen Arbeitsatmosphäre.

Modernisierung mit Blick auf den Bestand

Die neue Küche ergänzt das Workcafé und unterstützt die gemeinschaftliche Nutzung des Bereichs. Die moderne Ausstattung fügt sich bewusst in die bestehende Architektur ein und schafft einen spannenden Kontrast zwischen Alt und Neu.

Besondere historische Oberflächen und Details wurden bewusst in die neue Gestaltung integriert. Damit bleibt die Geschichte des Hauses auch nach der Sanierung sichtbar und wird Teil der neuen Arbeitsumgebung.

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