Fassade Südwest vor dem Umbau.
Das 1790 erstellte Bauensemble wurde von der Denkmalpflege unter Schutz gestellt.
In der Würdigung der Denkmalpflege steht unter anderem: Der ursprüngliche und gute Erhaltungszustand sowohl als spätbrockzeitliches, ländliche Wohnhaus als auch als Baugruppe von Wohnhaus mit Trotte machen die Liegenschaften Rindelstrasse 33 zu einem wertvollen Zeitzeugen und Referenzbeispiel aus dem Kanton Schwyz.
Fassade Nordost vor dem Umbau.
In der neun Zimmer-Wohnung des Wohnhauses lebten zwei Generationen. Die einzige Nasszelle der Wohnung befand sich im Hochparterre der Trotte erschlossen durch eine Passerelle. Zur Hauptsache diente die Trotte jedoch als Remise und Lagerraum.
Fassade Südwest nach dem Umbau des Bauensembles.
Fassade Nordost nach dem Umbau des Bauensembles.
Im Neu- und Umbauprojekt wurde folgendes geplant:
- Eine neue Remise neben der bestehenden Scheune
- Einbau von zwei Wohnungen in das Trotten Gebäude
- Sanieren des Wohnhauses als Betriebsleiterwohnung
Die neue Remise neben der bestehenden Scheune wurde als erstes realisiert.
Sie dient als Ersatz für die Remise und Lagerflächen der umgenutzten Trotte und als zusätzlich benötigen Platz für Heu- und Strohlager. In der nordwestlich angebauten Garage ist Platz für ein Auto sowie einen Traktor.
Als nächstes erfolgte der Einbau von zwei Wohnungen in das Trotten Gebäude.
In der 3 ½ Zimmer Wohnung im Parterre der Trotte wohnt nun die Mutter des Betriebsleiters und Bauherrn.
Die 5 ½ Zimmer Wohnung ist über eine Holztreppe und den Laubengang zwischen den beiden Gebäuden erschlossen.
Der Wohn-und Küchenbereich im Hochparterre der 5 ½ Zimmer Maisonette Mietwohnung.
Ein Zimmer im Dachgeschoss der 5 ½ Zimmer Maisonette Mietwohnung.
Als letztes wurde das Wohnhaus komlett saniert, nachdem der Bauherr mit der Familie in die 5 1/2 Zimmer Wohnung in die Trotte gezüglet war.
Beim Wohnhaus konnte viel von der alten Substanz erhalten und wo möglich auch sichtbar belassen werden.
Als Beispiel hier der Eingangsbereich.
Um die bestehenden Raumhöhen von unter zwei Metern dem heutigen Standard anzupassen, baute man den Boden des Hochparterres ca. 20cm tiefer ein. Im Obergeschoss hob man das ganze Gebäude (Blockbau) an und setzte einen zusätzliches „Wandholz“ (siehe Pfeile) ein. Somit konnte die Wohnung massiv aufgewertet werden.
Durch den Ausbau des Estrichbodens im Dachgeschoss erreichte man auch hier ein wohnliches Gefühl.
Der offene Küchen- und Essbereich der Betriebleiterwohnung.
Die Grosszügige Nasszelle im Hochparterre mit Waschturm.